Risikozuschlag senken - oder den Riskozuschlag streichen
Eine Vielzahl der PKV-Versicherten muss einen Risikozuschlag entrichten. Der Versicherer verlangt einen Risikozuschlag, auch bekannt als Wagnisausgleich oder Beitragszuschlag.
Hat man sich für einen kostspieligen Tarif mit zahlreichen Leistungen entschieden hat, ist ein höherer Zuschlag die Folge.
Ursache für den Risikozuschlag
Bei der Antragstellung erfolgt eine Überprüfung des Gesundheitszustands. Das passiert auch, wenn man seinen Versicherungsschutz ausweitet. Besteht oder bestand eine Vorerkrankung, so resultiert daraus oft ein Risikozuschlag auf den Beitrag.
Risikozuschlag senken?
Viele Versicherte leisten in der Folge brav die erhöhten Beiträge. Es weiß nicht jeder, dass die Versicherungen den Risikozuschlag nicht unbegrenzt verlangen können.
Wenn aufgrund bestimmter Umstände, die das Risiko erhöhen, eine höhere Prämie vereinbart wurde und diese Umstände weggefallen oder irrelevant geworden sind, kann der Versicherungsnehmer bewirken, dass die Prämie angemessen reduziert wird.
Risikozuschlag reduzieren
Es kann sich finanziell auszahlen, den Risikozuschlag im Rahmen der Tarifsanierung herabzusetzen. In solchen Fällen ist es möglich, die Versicherungsprämien auf Dauer zu senken.
Versicherte sollten die Prämienreduktion nicht über Jahre hinauszögern. Es ist nur möglich, die Prämienreduzierung für die Zukunft umzusetzen – nicht rückwirkend.
Folgende Praxisbeispiele zeigen die erfolgreiche Reduzierung des Risikozuschlages:
Generali
– 153,03 € mtl.
Hallesche
– 86,14 € mtl.
Württembergische
– 90,58 € mtl.
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